Heute mal wieder zwei Tage im Bericht.

Mittwoch, der 07.05.2014

Heute stand Falmouth in Jamaika auf dem Plan. Schaut euch das Wasser an – geknippst vom Balkon unser Kabine ❤

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Hier die Anlegestelle – wie ein kleiner Ort – alles sauber und akkurat – und hinter den Häusern erstreckte sich das riesige Schiff – sieht aus wie ein Hotel ;)

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Hier haben wir mal auf eigene Faust einen Privatguide für eine private Tour gebucht, da wir nicht so gern nur die Touristenecken sehen wollten, sondern auch etwas mehr von der Gegend. Wir waren schon sehr gespannt. Über Internetberichte buchten wir die Tour bei Marvyn’s Paradise Tours Jamaica und unser Guide hiess Delton. Was uns als erstes auffiel und gefiel war jedes zweite Wort “Yaman” – was echt lässig rüber kam. Das heisst soviel wie “Ja” oder “okay”

Wir trafen uns auf dem Parkplatz bei gefühlten 50° im Schatten.

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Puh, wie ihr wisst, nicht so meins. Konnten aber relativ schnell ins klimatisierte Auto und jeder bekam ein eisgekühltes Wasser. Doch, ohje, das Auto sprang nicht an. Verübeln konnte ich es dem Auto nicht *grins* Nach 10min standen ungefähr 15 Leute aus allen Ecken da und fummelten vorn was im Motorraum. Wir fanden es gar nicht schlimm, wir hatten ja Schatten und Wasser. Irgendwann hiess es wir sollten bei einer anderen Tour mit einsteigen, doch so richtig Lust hatten wir nicht, wir wollten ja unter uns bleiben. Aber wir mussten nur bis zum ersten Treffpunkt mit und wurden dann da von Delton wieder abgeholt und konnten so unsre Privattour beginnen.

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Platz- und Höhenangst sollte man hier nicht unbedingt haben. Puh, an manchen Stellen hatte ich echt Puls. Entweder waren die Strassen, die Teils nur aus aufgeschüttetem Sand mit riesigen Kratern besteht, so eng oder es ging jeweils links und rechts steil runter. So besuchten wir das dort “bekannte” Irie Blue Hole. Das ist wie ein kleiner langgestreckter Wasserfall in dem das Süßwasser von See zu See plätschert und am Ende ist ein großer See. Kann ich schlecht erklären, aber einfach wunderschön. Die Einwohner sprangen aus allen Ecken in das große Loch oder tauchten weiter oben von Miniloch zu Miniloch da diese unterirdisch auch noch verbunden waren. So ganz ungefährlich für Touristen war das nicht, aber der Anblick liess die stehenden Nackenhaare besänftigen ;)

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Hier ein Video was ich auf Youtube gefunden habe. Genau an der Stelle sind die Bewohner da reingesprungen und wir Touris sind rechts den Hang runtergekraxelt. Da hatte ich auch kurz Puls – aber unten angekommen eine wahre Freude und das Wasser so klar!

Nach der Abkühlung ging es dann weiter. In Falmouth ist Linksverkehr, auch sehr gewöhnungsbedürftig und ständig wird gehupt. Ich dachte immer nur das nur die Deutschen so aggressiv fahren, bis uns Delton aufklärte – Natürlich, wenn sie links fahren, parken sie auch Links und müssen demzufolge rechts aussteigen und wenn man nah an ein haltendes Auto ranfährt, muss man hupen, damit der Parkende vorsichtig ist beim Türe öffnen ;)

Also vorbei an Häusern mit Gerüsten – ja, da oben stehen sie Bauarbeiten und werkeln an der Fassade :ohh:

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Kinder in Schuluniform

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und weiter ging es steil den Berg hoch, wieder alles sehr eng. Oben angekommen eine wunderschöne Aussicht. Wir wurde schon erwartet. Ich habe ihn nur Rastaman genannt ;)

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Er pflegte da oben einen kleinen Garten mit Aussichtsplattform. Ein Blick über ganz Falmouth

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und hier im Video festgehalten ❤

Rastaman zeigte uns einige Pflanzen und gab uns verschiedene Blätter mit unterschiedlichen Gerüchen. Das war ja mal abgefahren. Der Garten ging vorbei am hinteren Teil des Hauses. Diese hellen Striche sind die Wasserleitungen ;)

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Hiernach wollten wir dann mal was typisch einheimisches Essen. Fragt mich nicht was es genau war, aber irgendwie Rippchen, scharf angemacht und das in dem roten Körbchen schmeckte wie, hmm, wie körniger Kartoffelbrei paniert. Aber war lecker!

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Zum Abschluss wollten wir noch mal an den Strand. In Jamaika ist die Armut ziemlich weit verbreitet und man musste hier schon echt kreativ erfinderisch sein um vielleicht den ein oder anderen Dollar erbettelt zu bekommen. So stand am Strassenrand dieser ältere Herr der sich aus einem Geflecht aus Holz verziert mit den dort wachsenden Blüten so ein Kostüm baute

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oder ein Anderer (oder warens mehrere, keine Ahnung) meißelte hier Köpfe und Gesichter am Strassenrand in eine Wand am Hang. (sah ich aber auch erst später auf dem Fotoapparat, weil ich mich noch wunderte warum man da nen Tip reinschmeissen sollte *grins*)

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Hier dann endlich am Strand. Auch wieder wunderschön!

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So ging wieder ein wundervoller Landtag zu Ende. DANKE Delton für die sehr informative Tour!

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Nach dem Abendessen wollten wir noch einen Verdauungsspaziergang machen. Irgendwann landeten wir bei der Minigolfanlage oben an Deck und spielten mit ein paar Kollegen Minigolf. Ich musste mich vorher etwas aufwärmen :D

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Von 9 Golfern habe ich den 9. Platz gemacht *lach*

Ich wollte dann nur noch auf mein Zimmer und in mein Kissen heulen *grins* Nein, ich war dann so erledigt, zumal ich mir vom Tag vorher auch noch arg nen Sonnenbrand geholt hatte, war ich nur noch fertig. Frank ist mit den anderen mit zur 80er? Party – das Witzige, ich konnte das im Kabinenfernsehen mitverfolgen *hihi*

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kleines Video

und das heutige Pillow Gift – leckere Naschereien in einem Tischabfallbehälter. Die Milk Duts haben die Nacht leider nicht überlebt ;)

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Donnerstag,der 08.05.2014

Heute war Seetag, sprich den ganzen Tag auf dem Ozean. Für Vormittags war der Gehmarathon von Stampin’ Up! geplant. Hierbei bekam jeder Teilnehmer ein T-Shirt und konnte dann auf Deck 5, auf dem war aussen um das Schiff eine Rennstrecke, den Gehmarathon beginnen. Stampin’ Up! wollte für jede Runde $1,50 spenden pro Person (max. 10 Runden) Stampin’ Up! kooperiert dieses Jahr mit der Hilfsorganisation Mission of Hope und unterstützte die Initiative “Blue to Block”, deren Ziel es ist, Hunderte haitianische Familien aus den blauen Zeltunterkünften in feste Blockhäuser in Leveque, Haiti, umzusiedeln. Jedes Haus kostete etwa $6.000 und das Ziel von dem Gehmarathon war soviel Geld zusammen zu bekommen für den Bau von 3 Häusern.

Ich meine gehört zu haben das eine Strecke 700m war und an 4 Punkten wurden wie Anhand von Schildern angefeuert durchzuhalten :)

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Ich Knalltüte hatte vergessen die Zehenringe vorher runter zu tun, denn nach 2 Runden musste ich die Schuhe ausziehen und barfuss weiterlaufen. Da der Boden aber sehr rau war hielt ich es nur noch 3 weitere Runden aus, so das ich auf nur 5 insgesamt Runden kam *AscheaufmeinHaupt* Dafür lief mein Mann die ganzen 10 Runden *stolzbin*

Egal, wir haben unser Ziel zusammen mit dem Gehmarathon am Ende doch erreicht und sogar noch etwas mehr.

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Während ich am Nachmittag auf dem Zimmer der Kabine (zu Conny zwinker) relaxte und meine ertauschten Swaps anschaute, werkelte (Achtung!) mein Mann eine Karte um mit Kerstin Kreis noch tauschen zu können. Es wurden ja an alle ein Paper Pumpkins Set ausgeteilt was sich hervorragend für (Noch)Nicht-Bastler eignet. (Ergebnis kommt im Extrabeitrag)

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Später hiess es wieder Schick machen zum Abendessen. Doris und ich nahmen dies gleich zum Anlass uns mit unserem Lieblingskellner Alexander aus Indien (rechts) und Lieblingsassistent William aus Jamaika (links) fotografieren zu lassen. Beide waren klasse und so aufmerksam!

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Danach trafen wir uns Deutsche oben auf Deck 17 an der Bar mit anschliessenden Gruppenfotos

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und hier unsre Männer und Sabrina

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später am Abend gab es noch eine Vorstellung auf Deck 3. Also alle Mann in einen Fahrstuhl …

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Öhm, ich bin dann doch die Treppen gelaufen *grins. So müsst ihr euch das am Tage vorstellen. So ein Aufzug ist für max. 24 Personen zugelassen. Zeitweise waren wir schon zu 30 und dann quetschten sich die kleinen Japaner auch noch mit rein *lach*

Der heute Auftritt war von der Gruppe MO5AIC – 5 Stimmen. Keine Instrumente. Und das Konzert war der Hammer.

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Der mit dem Irokesenschnitt hat eine Bassstimme vom Allerfeinsten. Als er loslegte kribbelte es selbst mir in der letzten Reihe im Bauch – Wahnsinn und das alles nur mit ihren Stimmen.

Und das heutige Pillow Gift bestand aus einer Sweatjacke und einem Sweatshirt. Die Jacke lieb ich heiss und innig ❤

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