Stampin' Up!

– Produkte & Karriere

Salt Lake City – Incentive Trip Tag 4 (viele Fotos + Videos)

Am 4. Tag stand Kanab auf dem Programm. In Kanab werden ein Teil der Produkte von Stampin’ Up! hergestellt. Kanab liegt am anderen Ende von Utah, an der Grenze zu Arizona, also mussten wir ziemlich früh raus. Um 4 war die Nacht für uns zu Ende, was aber nicht wirklich ein Problem war, denn zu unserer Zeit wäre das Mittags um 12 und unser Körper war noch halb deutscher Zeit eingestellt *gg*

Also hiess es um 5 ab in den Bus, ca. 1 Std. bis zum Flughafen (fliegen ist da ja das schnellste Fortbewegungsmittel, trotz das die Strassen wenig befahren sind und immer alles gerade aus geht 😉 )

Tickets von Salt Lake City nach St. Georg

und mit einem Flieger mit nur Stampin’ Up! Demos und Anhang auf nach St. Georg. Im Flieger ist dieses tolle Bild entstanden

über den Wolken

und u.a. sah man auch oft so grüne Kreise in der doch recht trockenen Landschaft. Es wurde halt teils nur im Kreis bewässert *g*

über Salt Lake City

Als wir landeten sahen wir Fotografen an der Landebahn stehen und wunderten uns alle. Gut, jeder hat schon mal Spotter gesehen, aber in so einem kleinen Ort mit so einen kleinen Flughafen doch sehr ungewöhnlich. Später erfuhren wir, das unser Flieger der größte Flieger war der jemals in St. Georg gelandet ist und deshalb drüber in der Lokalen berichtet wurde. Erst gab es einen Vorbericht in dem mitgeteilt wurde, wann unser Flieger landet, für die die dabei sein wollen und danach gab es auch wieder einen Bericht mit Fotos. Diesen kann man sich hier anschauen und nachlesen *g* Dementsprechend klein ist natürlich auch das Flughafengebäude, aber scheinbar waren alle Mitarbeiter vor Ort und begrüßten uns.

Flughafen St. Georg

Von da aus fuhren wir wieder mit dem Bus zum 2 Std entfernten Kanab. Kelly Sue begleitete uns, aber nicht als Busfahrerin wie sie vielleicht gerne gewollt hätte 😉

Kelly Sue

sondern versüßte uns die Zeit im Bus mit BINGO und jeder Menge Preisen

Bingo Spiel

Zwischendurch musste ich aber auch die herrliche Landschaft und weiten Strassen fotografieren. Boah, ich sag auch, auch wenn teils recht kahl und trocken ausschaut, aber wenn man auf diesen Strassen fährt, ist das alles so egal.

Zwischen St. Georg und Kanab

Dann endlich kamen wir an

Werk in Kanab

und auch hier wurden wir mit Jubelschrei begrüßt ♥ Alle Mittarbeiter standen draussen und haben uns gewunken und beim reingehen dann abgeklatscht. Hier ein kleines Video:

Und gleich gab es erst mal Mittag. Die fetten Grills wurden angeheizt und die Burger geröstet.

Burger gegrillt

im Empfangsbreich waren gedeckte Tische an denen wir dann unsere leckeren Burger aßen – später natürlich noch Nachtisch.

Empfangshalle

So, nun aber zum interessanten Teil des Ausflugs – die Produktion. Wir durften auch fotografieren und euch die Bilder zeigen. Das fand ich megacool und wollt mich an dieser Stelle noch mal bedanken, denn ich weiss wie spannend so was ist! Zuerst gingen wir über die obere Etage und durften einen Blick in die Wohnung drüber werfen in der Shelli und Familie übernachten wenn sie in ihrer Heimatstadt sind. Alles so typisch amerikanisch, ein Traum sag ich euch! Davon möchte ich aber ungern jetzt Fotos zeigen, da ich denke das es doch zu privat ist, schliesslich sind das die 4 Wände von Shelli und Familie. Ich denke ihr versteht das auch 🙂

Aus der Wohnung raus ging es direkt in die Produktionshallen. Angefangen bei der Stempelherstellung. In einem Regal werden die Gummiplatten am Band aufgerollt gelagert bis sie in einem Zwischenraum abgerollt und zugeschnitten werden. In einem anderen kleinen Raum werden mit Hilfe von Metallplatten, die das jeweilige Motiv enthalten, Negative hergestellt. Auf die Negative kommen dann die nackten Gummiplatten und wie eine Art Butterbrotpapier noch mal oben drauf, wegen der Hitze. So kommt das Sandwich in einen sehr heißen Ofen mit um die 200° in dem sich das Gummi in die Negative „einfüllt“. Dann werden sie nach, glaube ich, 2 Minuten, rausgenommen und zugeschnitten.

Zuschneiden der Gummiplatten

Hiernach werden die Gummis auf den Schaumstoff geklebt, je nach dem was es am Ende werden sollen, ob Holzvariante oder Clear mount, eben der jeweilige Schaumstoff.

Gummiplatten

Gummiplatte auf Schaumstoff geklebt

Dann müssen die einzelnen Motive vorgestanzt werden so das wir sie daheim eben leicht rausmachen können. Einige durften die Presse bedienen.

Vorstanzen

Und wenn das alles erledigt ist, wird eingetütet. Jedes Set hat vorgegeben Holzklötzchen in vorgegebenen Größen und nach einem bestimmten Ablauf werden die Stempelboxen befüllt. Auch hier durften einige mal aushelfen 🙂

Stempelboxen befüllen

An der nächsten Station werden die Stempelkissen hergestellt. Zuerst kommen die noch leeren Kissen in einen großen Topf der dann mit der jeweiligen Farbe gefüllt wird. Wird natürlich abgewogen, das nicht zuviel oder zu wenig Farbe an die Kissen kommen.

neue Kissen

Stempelfarben in Flaschen

und hier das Etikettenlager

Etikettenlager

Und hier mal ein kleines Video von der Rührmaschine bis zur Kontrolle der Stempelkissen

Interessant oder? Ich finde so was ja immer faszinieren wie Maschinen manche Abläufe tätigen. Wir durften uns dann jeder noch ein frisch erstellten Stempelkissen raussuchen – war noch ganz warm *gg*

Stempelkissenbar

Direkt nebenan ist die Nachfüllstation. Hier werden die kleinen Fläschchen befüllt und etikettiert. Wir haben natürlich auch gefragt ob sie noch Baiblau da hätten und uns was abfüllen könnten, nur leider gab es die Tinte nicht mehr 🙁 Aber wir haben es wirklich versucht!!

Tankstation

Nachfüller

Etikettierung

Ettikettierung

Fertig

Nachfüllflaschen

Nach den Nachfüllern kamen wir zum Bereich wo das Papier zugeschnitten und eingetütet wurde. Die Papier kommen in riesigen Laken und werden je nach Bedarf zugeschnitten, eben ob A4 oder 12″ usw.

papierzuschnitt

Vor da kam es in eine Anlage wo die Papier gezählt und in Pakete eingeschweißt wurden.

Papierzuteilmaschine

An der Papierzuteilmaschinenverpackungsstation entdeckte ich noch dieses Schild

Welcome SU Demonstrator

Ganz hinten in der Ecke der Halle war wieder ein kleiner Raum mit einer Schreddermaschine. Ja, hier kommen alle Fehlproduktionen und Rester hin und werden klein gerupft. Was mit den Kleinteilen passiert kommt gleich noch 🙂

Stempel geschreddert

Hiernach war der Rundgang beendet, doch bevor wir raus gingen durften wir jeder noch ein Stempelset raussuchen. Es gab zwei zur Auswahl in je zwei Varianten. Auch noch ganz warm *gg*

Stempelsetbar

Als wir dann nach draußen kamen stand da eine Wand mit Metallplatten auf denen alte Stempelabdrücke zu sehen waren. Das sind solche Platten die erst hergestellt werden, aus denen dann die Negative kommen wie oben erwähnt.

Metallmotive

Hiervon durfte sich auch wieder jeder ein Motiv mitnehmen. Diese haben hinten einen Magneten und können daher gut am Kühlschrank Platz nehmen. Ich habe den ganz rechts mit so Vogelhäuschen drauf ♥

Stempelmotive

So, und da wir schneller fertig waren als gedacht, wollte man uns noch zeigen was mit den geschredderten Stempeln passiert. Also ab in den Bus und auf zum Spielplatz 🙂

Spielplatz

Diesen Spielplatz hat Shelli gesponsert und ihrem Schwiegervater gewidmet

In fond remembrance

Das besondere ist hier, das der Bereich mit Rutsche und Schaukel nicht einfach nur mit Sand oder ähnlichem aufgefüllt ist, sondern mit den geschredderten Stempeln. Es werden wohl auch säckeweiße der Gummi an Behinderteneinrichtungen gespendet, da man auf denen auch gut turnen und Bewegungsübungen machen kann.

geschredderte Stempel

Darauf zu laufen ist irgendwie herrlich, so federnd. Und es sind wirklich Stempel wie man sieht

ausgedienter Stempel

Irene, Nicole und ich hatten auch Spass – einen kurzen Moment Kind sein 🙂

auf der rutsche

Und dann ging es Heim. Auf dem Weg zurück zum Flughafen besprachen wir neue Produkte die eventuell kommen, aber pscht – dann nach einer kurzen Kontrolle wieder ab in den Flieger und am Flughafen in Salt Lake City gab es dann Abendbrot aus liebevoll verzierten Schachteln

Abendessen

Und gegen 9 Uhr Abend waren wir dann, völlig fertig, zurück in unseren Zimmern. Natürlich mit einem neuen Pillow Gift, welches ich euch aber noch nicht zeigen darf, da es neue Produkte aus dem Weihnachtsmini enthält 🙂

4. Pillow Gift

Somit ging ein weiterer wunderbarer Tag in den Staaten zu Ende … Wie man sehen kann wird sehr vieles noch mit Hand hergestellt. Oft denkt man ja, da stehen riesige Maschine die fertige Stempelsets ausspucken. Jetzt kann man zum Teil auch besser verstehen wenn vielleicht mal Qualitätsfehler aufkommen oder Lieferzeiten länger als erwartet. Wobei beides ja wirklich echt selten vorkommt!

Wenn ihr zu irgendwas Fragen habt, gerne in den Kommentaren oder Email 🙂

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