Stampin' Up!

– Produkte & Karriere

Mein Weg zu Stampin’ Up!

Heute erzähle ich euch mal wie ich zu Stampin’ Up! kam.

Ich war schon immer kreativ angehaucht. Kunsterziehung in der Schule saß ich mit einer Pobacke ab (was man von anderen Fächern wie zB Geschichte *örks* nicht behaupten konnte). Ich mochte es sehr mit Papier irgendwas zu machen, sei es zu malen oder Collagen anzufertigen (zB Gegenstände aus Katalogen ausschneiden und so die Traumwohnung zusammen zu stellen)

Später, in der Lehre, entdeckte ich Window Color für mich. Kaufte Farben ohne Ende und malte, in meinen Augen, die schönsten Motive die es gab. An jedem Fenster in meiner Wohnung, an jedem Spiegel, an jeder Küchenfront klebte ein Bildchen. Auch die Familie wurde versorgt. Und ich versuchte damals schon alles zu fotografieren was ich fertig stellte (leider sind mit denJahren viele Fotos verschütt gegangen).

window-color

Zwischendurch reizte mich es aber auch wieder Papier zu verbasteln. Damals schon fand ich es toll zu scrappen. Ich kaufte rahmenlose Bilderrahmen und versuchte Fotos von Freunden mit Erinnerungsstücken wie Kinotickets oder Postkarten in Szene zu setzen. Ich probierte damals fast alles was kreativ ging – von Kratzbildern, Malen nach Zahlen, Freundschaftsarmbänder knüpfen, Kumihimo, Porzellan- und Glasmalerei, auch Stricken sowie Sticken war mit dabei, ab und zu auch digitales wie Fotobearbeitung, Pixelbilder, digitales Scrappen. Doch immer wieder zog es mich zum Papier. Durch meine Schichtarbeit damals, hatte ich aber immer weniger Lust auf kreatives, genoss lieber die wenige freie Zeit mit Freunden und Familie.

Vor 10 Jahren zog ich dann hierher nach Bayern und hatte wieder etwas mehr Zeit für meine Leidenschaft. So fing ich irgendwann das Kartenbasteln an und fand es faszinierend wie Leute reagierten wenn ich ihnen eine Handgemachte Karte überreichte. In meinen Anfängen entdeckte ich Nellie Snellen und ihre vielen Techniken, vor allem alles was mit 3D Motiven und sticken auf Papier (wie Fadengrafik) zu tun hatte.

Am 1.April 2006 eröffnete ich meinen Kartenblog und zeigte dort all meine Werke die so entstanden. Techniken von krakelierten CDs, Queree, Reflecta, Clippunch, Embossing und Schüttelkarten – ganze Kalender fertigte ich in den verschiedensten Motiven und Techniken. Die 3D Motive gefielen mir irgendwann so gar nicht mehr, da immer zu kitschig und kindlich. Selbst Blumenmotive waren mir zu altbacken und die Sticker erst, die Schrift- und Motivsticker, meist in Gold und Silber *schüttel* Ich habe dann hier oft schon zum Stempeln geschielt, aber mich lang gewehrt, da das doch recht teuer war, so einzelne Stempel für 10€ und man wollte ja dann nicht nur einen 😉

Eine Weile hatte ich schon die Szene mit den Niedlichstempler beobachtet und fand colorierte Stempelmotiv so entzückend. Im November 2009 kaufte ich mir dann endlich die ersten Sachen zum Stempeln – Motive, Stempelkissen und Stifte zum ausmalen. So entstand dann meine erste gestempelte Karte

und meine zweite *wuahha*

Mit der Zeit verfeinerte ich natürlich das Colorieren und machte auch mein zweites Video. Mein erstes Video war eine Anleitung zu Kumihimo (Knüpftechnik für Schlüsselanhänger oder auch Armbänder – leider ist das Video nicht mehr online. Vielleicht lade ich es noch mal neu hoch)

Am 14.1. 2010 entdeckte ich in einem Video das Mattenpaket von Stampin’ Up! und alles in mir schrie danach.

stampin-up-mattenpaket-117395-stempelwiese

Ich fragte in einem Forum woher das ist und wo man das kaufen konnte. Die Lochschablone war ideal um Löcher zu stechen und dann mit dem Faden eine Naht nachzuziehen. Ich verbrachte seit dem viele Stunden bei Google und saugte alles auf was ich über Stampin’ Up! finden konnte. Anfang Februar dann traute ich mich Jenni Pauli anzuschreiben und kurz drauf telefonierten wir. Sie erzählte mir wie es ist Demo zu sein und der Gedanke daran Anderen in geselliger Runde zu zeigen was man schönes mit Stempel und Papier machen kann, fand ich toll. Ich wollte das auch machen und mein Mann meinte nur ich solle es halt probieren. Man investiert ja nur das Starterset und vielleicht mal die erste Bestellung und findet dann sicher schnell raus ob es einem taugt oder nicht.

Ich bin also 2 Tage nach dem Telefonat mit Jenni eingestiegen, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch kein einziges Produkt von Stampin’ Up! in den Händen hielt, geschweige denn wusste was es heiss einen Workshop zu geben und mein Herz klopfte bis zum Hals als ich mein Starterset bekam. Kurz drauf habe ich auch gleich meine erste große Bestellung aufgegeben und am 20.02.2010 meinen ersten Workshop. Im ersten viertel Jahr Jahr dachte ich nur mal kurz “oh gott, was hast da nur unterschrieben?! Du kennst doch niemanden und kannst doch keine fremden Menschen anquatschen!” aber ich blieb dran, traute mich auf Märkte und die Workshops wurden immer mehr. Ich lernte es hinter den Produkte und hinter meinen Werken zu stehen. Spürte das beides super gut ankam und erfreute mich immer wieder an den glücklichen Gesichtern beim Workshop wenn die Gäste was Fertiges in der Hand hielten was sie vorher nicht geglaubt hätten. Ich wuchs mit meinen Aufgaben, sprang sehr oft über meinen Schatten!

Und heute stehe ich hier – lernte so viele tolle Menschen kennen und mein Freundeskreis verhundertfachte sich (leider ein großteil viel zu weit weg 🙁 ), mein Inventar wurde immer mehr, ich durfte schon 3 wunderschöne große Prämienreisen von Stampin’ Up! miterleben (hät ich mir im Leben nicht erträumt!), durfte schon einige Male über die Bühne, mein Team wuchs und ebenso meine Kunden und Leser hier im Blog. Ich möchte keinen Tag mehr missen und bin so froh am Anfang durchgehalten zu haben. Ich bin mehr als glücklich mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben ❤

Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, aber vielleicht erreiche ich auch den ein oder anderen mit meiner Geschichte der vielleicht daran denkt auch Demo zu werden. Auch wenn man wie ich, vielleicht niemanden kennt der die Leidenschaft teilt, so kann man dennoch was erreichen. Ausprobieren und durchhalten!

Geh jetzt im Shop stöbern oder kontaktiere mich, wenn Du Fragen zu den Produkten von Stampin’ Up hast.

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